WAI-Standard

In Erfüllung seiner Mission, alle Möglichkeiten des Internet nutzbar zu machen, hat das W3C (World Wide Web Consortium) eine Initiative gestartet, das WWW weitestgehend auch Behinderten zugänglich zu machen. Das neue Projekt läuft unter dem Stichwort Web Accessibility Initiative (WAI) und wird auf globaler Ebene in einer gemeinschaftlichen Anstrengung von Wirtschaftsverbänden und staatlichen Institutionen finanziert. Die erzielten Fortschritte auf dem Gebiet der Computertechnik ermöglichen den Sehbehinderten den Zugang zu einer beträchtlichen Menge an Informationen, die sich ihnen bis vor nicht allzu langer Zeit nur schwer erschlossen. Mithilfe spezieller Blindenschriftterminals oder Sprachcomputer können Texte nun akustisch umgesetzt werden beziehungsweise die Blinden können umgekehrt selbst Dokumente in Computersystemen erstellen. Leider hat die Demokratisierung des Internet, dessen Erfolg auf der Visualisierung von Informationen beruht, dazu geführt, dass der Zugang zu Informationen in diesem Medium für die behinderten Nutzer aufs Neue an Grenzen stößt. So ist ein Großteil der Internetseiten viel zu sehr mit visuellen Effekten und einem Übermaß an Informationen überladen. Mit der WAI (Web Accessibility Initiative) hat das W3C einen Standard für die Zugänglichkeit von Webseiten erlassen.Das Fremdenverkehrskomitee Meurthe-et-Moselle hat sich dazu verpflichtet, die von ihm erstellten Internetpräsentationen entsprechend diesem Standard zu gestalten und Dokumente und Navigation übersichtlich und klar zu halten. Die übersichtliche Gestaltung von Webseiten erleichtert nicht nur deren Nutzung durch behinderte Menschen, im Endeffekt profitiert die Gesamtheit der Nutzer von der besseren Sichtbarkeit der angebotenen Informationen.

 

Weitere Informationen sind auf der Website des W3C verfügbar.

http://www.w3.org/WAI/wai-fr-intro.htm